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Damit die Schweiz auf dem internationalen Finanzmarktplatz weiterhin an der Spitze bleiben kann, sind digitale Innovationen vorausgesetzt. Durch die stetig steigende Nutzung von Smartphones und Computer, ist man nahezu gezwungen technische Anpassungen und Neuerungen zu implementieren. In diesem Artikel wollen wir uns jedoch im Wesentlichen über Begriffe aus der Finanzbranche beschäftigen und veranschaulichen, was heute bereits alles möglich ist.

Die ISO20022-Migration ist bereits im vollen Gange und nahezu jede Schweizer Bank konnte mittlerweile die Einlieferung von Zahlungen auf PAIN.001 umstellen. Das alte DTA-Format gilt nun als abgelöst.
Das Datenträgeraustauschverfahren kurz DTA vereinfachte den Zahlungsverkehr durch die digitale Übermittlung der Zahlungsinformationen an die Bank. Im Vergleich zum heutigen PAIN.001, war der Aufbau relativ einfach gehalten und einfach zu lesen. Viele Kunden haben Mühe eine Zahlung im neuen PAIN.001-Format zu lesen. Schaut man sich diese jedoch genauer an, erkennt man dass der Aufbau einfach gestaltet ist.

Jeder Eintrag und jede Information befindet sich zwischen einem öffnenden (<Text>) und schliessendem Tag (</Text>). Die Struktur einer solchen Datei ist klar durch die SIX vorgegeben und entspricht einem Standard welches von jedem System verfolgt werden muss. Die Schweizer Ausprägung trägt den Namen pain.001.001.03.ch.02. Es ist durchaus normal dass bei Zahlungen im Ausland jedoch ein anderes Schema verwendet wird, denn jedes Land verwendet eine andere Spezifikation. In Bezug auf die Struktur ist der Aufbau jedoch fast identisch.

links: DTA, rechts: PAIN.001 Zahlung

Als Rückmeldung der Bank erhält der Zahlende nach der Einlieferung eine Statusnachricht, das PAIN.002, welches als Zahlungsprotokoll dient. Dieses Nachrichtenformat wird von jedem Finanzinstitut angeboten und bietet einen wesentlichen Vorteil im Vergleich zum Fehlerbericht aus der DTA-Zeit. Nach der Einlieferung einer Zahlung im PAIN.001-Format, nimmt die Bank eine Prüfung der Datei vor. Dies geschieht automatisch durch den Bankserver, welcher die Files prüft und analysiert. Hat die Datei einen Strukturfehler oder stimmen die Angaben zum Begünstigten nicht überein, wird die Zahlung direkt vom Server abgelehnt. Der Bankserver generiert anschliessend direkt eine Statusnachricht, in welcher anhand eines Statuscodes mitgeteilt wird, ob die Zahlung akzeptiert bzw. abgelehnt worden ist. Dieser Prozess dauert höchstens 15 Minuten. Somit weiss der Auftraggeber relativ schnell, ob ein Auftrag ausgeführt wird. Er kann im Notfall reagieren und Korrekturen vornehmen. Wir möchten unsere Kunden jedoch darauf aufmerksam machen, dass übermittelte Zahlungen nicht mehr über unser Programm auf dem Bankserver gelöscht werden können.

Auswertung der PAIN.002-Nachrichten im mammut

Die Banken bieten jedoch wesentlich mehr Möglichkeiten und neue Features an und ein komplett papierloses Arbeiten wird ein immer grösseres Thema. Bevor wir die neuen Avisierungstypen vorstellen, möchten wir kurz das Thema E-Dokumente ansprechen. Auf Anfrage bieten die meisten Finanzinstitute die Abholung von E-Dokumenten via Mammut an. Diese Funktionalität stösst auf immer grösseres Interesse, vor allem weil dies wesentliche Zeitersparnisse mit sich bringt und auch Papier gespart wird. Mammut unterstützt die automatische Abholung der E-Dokumente und dadurch stehen Ihnen diese Daten im PDF-Format bereits am Morgen, wenn Sie Ihren Computer starten zur Verfügung.
Für weitere Informationen stehen Ihnen Ihr Kundenberater sowie auch unser Support gerne zur Verfügung.

 

Finden Sie nun heraus, welche weitere Formate angeboten werden und wie mammut Sie bei der täglichen Arbeit unterstützen kann.

Neben den erwähnten Zahlungstypen und E-Dokumenten existieren auch zahlreiche Nachrichtentypen. Hier eine Liste der wichtigsten Downloadfunktionen:

  • CAMT.054
  • ESR V11
  • CAMT.053
  • MT940
  • CAMT.052
  • MT942

Die Funktion MT940 ist der SWIFT-Standard für die Übermittlung von Kontodaten. Diese können abgeholt und als Datei weiterverarbeitet werden. Mammut zeigt Ihnen anhand dieser Daten die Bewegungen im Gesamtvermögen über sämtliche Bankkonten all Ihrer Banken an. Im Zuge der ISO20022-Migration und der Digitalisierung wurde das Format CAMT.053 eingeführt, welches in Zukunft das Format MT940 ablösen sollte. Durch den XML-Aufbau besteht die Möglichkeit zusätzliche Informationen zu liefern, was im MT940 in dieser Form nicht möglich wäre. Dies wird mit der Einführung der QR-Belege vermehrt ein Thema sein. 

Der Einzahlungsschein mit Referenznummer (Abk. ESR), wird hingegen durch den QR-Beleg ersetzt. Dieser wird spätestens mit der Einführung der QR-Rechnung den alten Einzahlungsschein ersetzen. Die Download Funktion für die Debitoreninformationen (Zahlungseingänge) bildet das neue Format CAMT.054. Wie auch beim CAMT.053 kann dieser weitaus mehr Informationen enthalten. Im bisherigen ESR-Format wurden nur ESR-Referenzen ohne Text zu Ihren Zahlungseingängen geliefert.

Während MT940 und CAMT.053 den Kontoauszug vom Vorabend liefern, lässt sich mittels MT942 oder CAMT.052 auch der Tagesauszug abholen. Dieser muss jedoch ausdrücklich beim Finanzinstitut verlangt werden. Der MT942/CAMT.052 kann mehrmals täglich abgeholt werden und zeigt Ihnen die laufenden Bewegungen vom aktuellen Tag an. Sollten Sie für Ihr Tagesgeschäft aktuelle Daten während dem Tag benötigen, lassen Sie sich diese Funktion aktivieren. In unseren Mammut-Produkten können Sie die Abholung auf Wunsch stündlich terminieren. Somit finden Sie Ihre Finanzen immer auf dem aktuellsten Stand in Mammut vor.